Das Porzellanherbarium

Thérese Lebrun
29
okt
-
19
mai

 Materie, die Handlung und die Form

Thérèse Lebrun sammelt Samen, Zweige und trockene Früchte in der Natur. Alle diese Elemente fügt sie mit Porzellanpapier zusammen zu einem ganz dünnen, weissen Material, das – wenn es gebacken ist – lichtdurchlässig ist.

Sie baut ihr Werk in winzigen Schritten auf, wie eine Stickerei: es ist als ob du ruhig meditierst. Der Philosoph Gaston Bachelard (1884 – 1962) nennt dies “materielle Phantasie”. “Dadurch, dass du es tust, nehmen deine Träume Gestalt an”, so Bachelard.

In ihrer Werkstatt gestaltet Thérèse Lebrun eine Mineralwelt aus organischen Formen, die in der Natur oft durch Ansammlung von Mineralien entstehen. Die aus Porzellan gefertigten Arbeiten machen einen zarten Eindruck. Denkst Du auch an Kindersouvernirs, Fossilien, Strandfunde oder langsam angesammelte Kalksteinbildungen?

 

 

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